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Bremen

Marcks und Amerika – Go West

Amerika in all seinen Facetten war für Gerhard Marcks (1889–1981) ein stetiger Bezugspunkt. Schon als Kind schrieb er »Indianer«-Geschichten und träumte vom »Wilden Westen«. Später wurde der Kontinent für ihn greifbarer: Bereits 1931 war er auf der Ausstellung »German Painting and Sculpture« im Museum of Modern Art (MoMA in New York) vertreten und ab 1937 fand er in Curt Valentin einen Galeristen, der sein Werk in Übersee vertrat. Wie viele von Marcks’ Bekannten hatte dieser Deutschland unter den Nationalsozialisten verlassen müssen. Nach dem Zweiten Weltkrieg reiste Marcks 1950 und 1963 nach Amerika. Er besuchte dort alte Freunde und ließ sich durch Menschen und Landschaft zu Plastiken sowie Zeichnungen und Druckgrafiken inspirieren. Die Ausstellung gibt Einblicke in sein Netzwerk und Freundschaften.

Diese Ausstellung endet in
3
Tage
23
Std
35
Min
43
Sek
Termine
Start22.03.2026
Ende28.06.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–18:00
Donnerstag10:00–21:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Gerhard-Marcks-HausAm Wall 208, 28195 Bremen

Das Gerhard-Marcks-Haus versteht sich als ein lebendiges, offenes und barrierefreies Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Es will Menschen für dieses Thema begeistern und ihnen einen persönlichen Zugang dazu ermöglichen. Das Museum zeigt Kunst von hoher Qualität einem so breit wie möglichen Publikum. Auf ein diverses Publikum reagiert es durch persönliche Ansprache und Offenheit. Aus der ursprünglichen Ausrichtung des Museums als »Einkünstlersammlung« für Gerhard Marcks (1889–1981) ergeben sich drei Konsequenzen für das Ausstellungsprogramm. Erstens liegt ein Akzent auf der individuellen visuellen Sprache eines Künstlers. Das Museum zeigt daher fast ausschließlich monografische Ausstellungen. Zweitens gibt es eine Sympathie für figürliche Positionen in der Bildhauerei. Drittens muss das Museum – in der Tradition des Namensgebers – resistent gegen Moden und Mechanismen des Kunstmarkts sein. Der Kern der Sammlung ist das Œuvre von Gerhard Marcks. Weitere Sammlungsbestände stärken die Position des Gerhard-Marcks-Hauses als Bildhauermuseum. Der Fokus liegt auf der figürlichen Tradition aus dem Umfeld des Namensgebers. Jede Sammlungserweiterung dient dazu, auch in der Zukunft das Werk von Gerhard Marcks und sein Umfeld bis in die Gegenwart hinein repräsentativ zeigen, vermitteln und verleihen zu können. Das Gerhard-Marcks-Haus hat ein großes Interesse daran, dass seine Sammlungsbestände auch außerhalb des Museums wahrgenommen werden können.

Weiterführende Literatur