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Apolda

Matthias Eckert – LEIB & SEELE. Männerportraits

Das fotografische Werk von Matthias Eckert gründet auf mehr als zwei Jahrzehnten Erfahrung. Neben Architektur- und Reportagefotografie liegt sein klarer Schwerpunkt auf dem Porträt. Zahlreiche Landes- und Bundespolitiker hat er bereits ins rechte Licht gerückt – ebenso wie eine Vielzahl von Künstlern: Musiker, Maler, Schauspieler und Schriftsteller. Menschen faszinieren ihn, und stets ist er auf der Suche nach markanten Gesichtern und besonderen Charakteren.

 

Die in dieser Ausstellung gezeigten Arbeiten widmen sich ausschließlich seiner Arbeit mit männlichen Models, die aus ganz Deutschland nach Thüringen reisen, um sich von ihm porträtieren zu lassen. Viele von ihnen stehen unter Vertrag bei nationalen und internationalen Agenturen und schätzen die hohe Qualität seiner Aufnahmen. Doch über die reine handwerkliche Präzision hinaus – die »Pflicht« – legt Eckert in seinen freien künstlerischen Arbeiten besonderen Wert auf die »Kür«: seinen eigenen, unverwechselbaren Blick auf die Männer vor der Kamera.

 

Wer ist der Mensch hinter dem Gesicht? Welche Unsicherheiten verbergen sich hinter dem perfekt modellierten Körper? Die größte Erfüllung findet der Fotograf, wenn seine Modelle sich in den Bildern wiederfinden und für einen flüchtigen Moment ihre wahre Persönlichkeit offenbaren.

 

Leib & Seele, Körper & Geist, Kraft & Psyche: Eckert zeigt seine Protagonisten in einem Spannungsfeld zwischen Stärke und Verletzlichkeit, zwischen Selbstbewusstsein und Sensibilität. Oft umgibt sie eine feine Melancholie – immer aber sind sie durchdrungen von einer intensiven, stillen Sinnlichkeit.

 

»Matthias Eckerts Porträts sind einfühlsame und empathische Darstellungen. Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine raffinierte visuelle Kühle aus, die auf seine klaren Kompositionen und die detailreichen Grauabstufungen zurückzuführen ist. Sein Einsatz von Licht wechselt zwischen brillanten Glanzlichtern und tiefen Schatten, was die kontemplative Natur seiner Fotografie noch verstärkt.« (Lens Culture Magazin)

Diese Ausstellung endet in
1
Tage
9
Std
28
Min
10
Sek
Termine
Start18.01.2026
Ende03.05.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–17:00
Mittwoch10:00–17:00
Donnerstag10:00–17:00
Freitag10:00–17:00
Samstag10:00–17:00
Sonntag10:00–17:00
Veranstaltungsort
Kunsthaus Apolda AvantgardeBahnhofstraße 42, 99510 Apolda/Thüringen

Am 7. Juni 1995 wurde mit der Ausstellung »Max Liebermann und Lovis Corinth« das Kunsthaus Apolda Avantgarde eröffnet. Die Eröffnung war für die Kreisstadt Apolda und den Kreis Weimarer Land ein gesellschaftliches Ereignis und der Beginn einer Erfolgsstory, die bis heute tausende Besucher jährlich in die thüringische Kreisstadt führt. Da das Haus keine Sammlungsbestände besitzt, hat man sich von vornherein auf die Zusammenarbeit mit externen Kuratoren, auf infrastrukturelle und personenbezogene Stärken des Kulturbetriebes konzentriert. Dieses Prinzip hat sich bewährt. Ein breites Netzwerk von Kuratoren, Leihgebern, Partnern und Sponsoren haben in den vergangenen 25 Jahren dem Kunsthaus Ikonen der Kunstgeschichte beschert, die mit Ausnahme von Feininger nichts mit der Region zu tun hatten. Große Jahresausstellungen des Landkreises und der Kreisstadt wie beispielsweise »Toulouse Lautrec«, »Die Künstlerkolonie Worpswede«, »Alberto Giacometti«, »Feininger im Weimarer Land«, »Hermann Hesse«, »Camille Claudel« und »Henri Matisse« sowie Projekte des Kunstvereins wie u. a. »Francisco de Goya«, »Reisen mit William Turner«, »Pablo Picasso«, »Joan Miro«, »Helmut Newton« »Andy Warhol« und »Albrecht Dürer«, haben ebenso dazu beigetragen wie regionalbezogene Projekte des Landkreises zu Thüringer Künstlern wie »Otto Paetz«, »Otto Knöpfer« und »Horst Sakulowski« und die spektakulären Projekte im Rahmen des Designpreises »Wolfgang Joop« und »Karl Lagerfeld«, dass seit 1995 über 600.000 Besucher den Weg in die Thüringische Kreisstadt Apolda gefunden haben.

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