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Wien

SAMMELN FÜR DIE ZUKUNFT – 250 Jahre ALBERTINA

Sie umfasst über eine Million Objekte, zählt zu den bedeutendsten grafischen Sammlungen der Welt und wurde vor 250 Jahren gegründet: Die Sammlung der ALBERTINA. Aus der einstmals privaten Sammlung wurde ein Museum von Weltrang.

 

Den Grundstein dazu legte 1776 bekanntermaßen Albert von Sachsen-Teschen. Die Ausstellung beleuchtet erstmals auch den weiblichen Anteil an dieser weltberühmten Sammlung. So wird Marie Christine, Lieblingstochter Maria Theresias, in den Fokus gerückt und gezeigt, wie sie mit ihrem Mann Albert die Sammlung systematisch aufbaute.

 

Die Ausstellung ergründet die Anfänge der ALBERTINA und die jeweiligen Motive der Sammelnden. Welches Profil sollte entwickelt werden und zu welchem Zweck wurde gesammelt?

 

Welche Künstlerinnen und Künstler wurden favorisiert? Wann kamen die großen Konvolute zum Werk Albrecht Dürers oder Egon Schieles an das Haus?

 

Diese und weitere Fragen werden anhand wertvoller Beispiele wie dem Feldhasen von Dürer beantwortet. Dabei richtet sich der Blick nicht nur zurück auf eine große Geschichte, sondern zugleich nach vorne in die Zukunft.

Diese Ausstellung endet in
108
Tage
20
Std
51
Min
36
Sek
Termine
Start19.06.2026
Ende11.10.2026
Öffnungszeiten
Montag10:00–18:00
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch10:00–21:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–21:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Albertina Albertinaplatz 1, 1010 Wien

Die Albertina beherbergt alle großen Künstler der modernen und zeitgenössischen Kunstgeschichte. Vom französischen Impressionismus und Fauvismus über Werke der expressionistischen Künstlergruppen und der russischen Avantgarde bis hin zu zahlreichen Meisterwerken von Picasso sind alle bahnbrechenden Ideen der Kunst der Moderne und Gegenwart in der Albertina zu Hause. Ein wahres Panorama der Kunst bietet die grafische Sammlung der Albertina: 1776 von Herzog Albert von Sachsen-Teschen begründet, umfasst sie heute über eine Million Zeichnungen und Druckgrafiken von der Spätgotik bis zur Gegenwart. Von Michelangelo und Dürer bis zu Rembrandt und Rubens, von Klimt und Schiele über Picasso bis Richter und Lassnig – die Sammlung der Albertina gibt einen reichen Überblick über 600 Jahre Kunstgeschichte. Die Fotosammlung der Albertina ist heute die bedeutendste und größte Sammlung künstlerischer Fotografie Österreichs. Rund 100 000 fotohistorische Schätze zeichnen die bedeutendsten fotografischen Entwicklungen nach und führen in verschiedene Genres wie Porträt-, Architektur-, Landschaftsfotografie und Street Photography von den Anfängen des Mediums bis hin zur Gegenwart ein. Die fotografischen Meisterwerke der Albertina werden in wechselnden Präsentationen in den Galleries for Photography gezeigt. Ob barocke Stadtansichten, prachtvolle Bauten der Renaissance oder architektonische Ensembles wie die Wiener Ringstraße: Die Architektursammlung der Albertina bietet mit über 40.000 Plänen, Studien und Modellen einen faszinierenden Überblick über das Genre der Architekturzeichnung. Von der Spätgotik bis hin zur Architektur der Gegenwart sind bedeutende Arbeiten von Bernini, Borromini, Hansen, Wagner, Loos, Hollein, Hadid u.v.m. vertreten. Genießen Sie imperiales Flair in der Albertina: Rund 100 Jahre war das Museum Residenz habsburgischer Erzherzöge und Erzherzoginnen. Von dieser Zeit zeugen 20 kostbar ausgestattete und aufwendig restaurierte Prunkräume, die mit wertvollen Wandbespannungen, Kronleuchtern, Kaminen, erlesenen Intarsien und edlen Möbeln in das prachtvolle Reich des Klassizismus entführen.