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Frankfurt am Main

WDC-Hub

Alle zwei Jahre vergibt die World Design Organization den Titel World Design Capital an eine Stadt oder eine Region. Für 2026 hat die Region Frankfurt RheinMain die Auszeichnung erhalten. Der WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst Frankfurt ist die zentrale Anlaufstelle der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Er versteht sich als Raum im Werden – als Einladung, Gestaltung als gesellschaftliche Praxis live mitzudenken, mitzugestalten und zu diskutieren. Der von studio formagora gestaltete WDC-Hub bietet Raum für Fragen, Austausch, Workshops und Begegnungen.

 

Zwei räumlich verbundene Bereiche – forum und foyer – bilden dafür den Rahmen. Das forum ist Plattform und Aufenthaltsort zugleich: konsumfrei, zugänglich und flexibel. Es ist Treffpunkt für Besucher:innen, Projektakteur:innen, internationale Gäste und das WDC -Team, Ausgangspunkt für Programmentdeckungen sowie ein Ort für spontanen Austausch, konzentriertes Arbeiten oder gemeinsames Diskutieren. Das foyer ergänzt diesen offenen Raum. Die hier gezeigten Arbeiten sind bewusst nicht als abgeschlossene Ausstellungen gedacht, sondern als Einblicke in Prozesse, Fragestellungen und offene Entwürfe. Pop-up-Ausstellungen, Interventionen einzelner Projekte, temporäre Installationen oder einzelne Werke treten in einen Dialog mit dem Raum und seinem Publikum.

 

Der WDC-Hub ist das ganze Jahr 2026 geöffnet, bei kostenlosem Eintritt und als konsumfreier Ort zum Entspannen, Lesen, Arbeiten und Informieren. Darüber hinaus finden hier regelmäßig wechselnde Workshops des Museums Angewandte Kunst zu den aktuellen Ausstellungen oder der WDC 2026 statt, aber auch Lesungen, Gespräche und partizipative Formate.

 

Gestaltet wurde der WDC-Hub von studio formagora aus Münster, die an der Schnittstelle von Design, Handwerk und Kunst arbeiten. Ein besonderes Merkmal des Hubs ist seine nachhaltige Gestaltung: Die meisten Materialien stammen aus früheren Ausstellungen des Museums Angewandte Kunst und wurden für den neuen Raum wiederverwendet.

 

WDC -Programmpartner:innen und Interessent:innen sind herzlich eingeladen, den Hub für Workshops, Lesungen oder Veranstaltungen zu nutzen.

 

Szenografie: studio formagora (Finn Blankenberg, Esra Heuermann, Nele Heise, Nicklas Potter)
Visuelle Identität: Jonas Deuter, Max Pietro Hoffmann
Fotograf: Ben Kuhlmann
Ausstellungsbau & Druck Wandgrafik: Messegrafik & Messebau Schreiber
Lichttechnik: Stephan Zimmermann Lightsolutions, Tobias Cunz

Diese Ausstellung endet in
158
Tage
20
Std
45
Min
53
Sek
Termine
Start24.01.2026
Ende30.11.2026
Öffnungszeiten
Montaggeschlossen
Dienstag10:00–18:00
Mittwoch12:00–20:00
Donnerstag10:00–18:00
Freitag10:00–18:00
Samstag10:00–18:00
Sonntag10:00–18:00
Veranstaltungsort
Museum Angewandte Kunst Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt

Als lebendiger Ort des Entdeckens richtet das Museum Angewandte Kunst seit seiner Wiedereröffnung im April 2013 und unter der Leitung des Direktors Prof. Matthias Wagner K den Fokus auf die Wahrnehmung gesellschaftlicher Strömungen und Entwicklungen, mit einem Schwerpunkt auf Design, Mode und Performativem. Vor dem Hintergrund seiner bedeutenden Sammlungen will es Verborgenes sichtbar machen und Beziehungen schaffen zwischen den Geschehnissen und Geschichten rund um die Dinge. Die wechselnden Ausstellungen erzählen von kulturellen Werten und sich wandelnden Lebensverhältnissen. Darüber hinaus verweisen sie stets auch auf die Frage, was angewandte Kunst heute ist und sein kann und zeigen das ihr eigene Spannungsfeld zwischen Funktion und ästhetischem Mehrwert auf. Mit neuen Präsentationsformaten geht das Museum Angewandte Kunst auf Distanz zu den traditionellen, aus dem 19. Jahrhundert stammenden Sammlungs- und Ordnungskriterien. An die Stelle einer Auseinandersetzung mit den Objekten allein aus ihrer Historie heraus ist ein Aus- und Verhandeln von zeit- und unzeitgemäßen Betrachtungen getreten, woraus Fragestellungen erwachsen, denen in thematischen Ausstellungen mit immer wieder neuen Objektkonstellationen begegnet wird. Die 2014 eröffnete Präsentation Elementarteile. Aus den Sammlungen ist hierbei zentral. Für diese »museale Herzkammer« wurden aus allen Sammlungsbereichen, Geografien und Zeiten Exponate ausgewählt, die gerade in ihrer Unterschiedlichkeit nebeneinander stehen. An dieser Stelle zeigt das Museum Angewandte Kunst sein Potenzial, legt seine Sammlungsgeschichte und den Ausgangspunkt kuratorischer Praxis offen.

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